Weniger Plaste(, mehr Sozialismus)

Der Landesverband Berlin versteht sich als ein umweltbewusster Landesverband. Der Landesverband achtet deshalb bei allen Auftritten und Aktionen darauf, dass kein unnötiger Müll erzeugt wird. Ziel ist es, dass der produzierte Müll ausschliesslich von leicht abbaubarer/recyclebarer und umweltverträglicher Natur ist.
Dazu gehört:
– Kein Einwegplaste (1)
– „Einweg“-Infomaterial aus abbaubaren Materialien (kein Plaste, keine Luftballons, Sticker auf Papierbasis ohne Plasteüberzug, Flyer mit umweltfreundlicher Tinte bedruckt) (2)

Der Landesverband sieht sich weiterhin in der Rolle, für eine Müllverminderung in der Gesellschaft zu werben.
Dazu gehört:
– Forderungen der Müllverminderung an Organisationen, Firmen, Institutionen, Parteien, etc. heranzutragen.
– Vernetzung bzw. Mitarbeit in Netzwerken von Organisationen, die sich für eine nachhaltigere Gesellschaft einsetzen und außerdem mit unseren sozialistischen, antifaschistischen, basisdemokratischen, emanzipatorischen und feministischen Grundprinzipien übereinstimmen.

 

Fussnoten:
(1) Ausnahmen auf Grund der Inklusion sind selbstverständlich.
(2) Nachhaltige Materialien wie z.B. Kugelschreiber, Karabiner, Kleidung, etc. sollen natürlich weiterhin verteilt werden dürfen.

Begründung

Als Linksjugend [’solid] stehen wir für die nachhaltige Benutzung von Resourcen. Dazu gehört, dass wir sowohl unseren eigenen  Konsum hinterfragen, als auch, dass wir Forderungen an die Gesellschaft stellen.

Nachhaltigkeit ist in einer rein gewinnorientieren Gesellschaft immer den Gewinninteressen untergeordnet. Eine wirkliche Nachhaltigkeit kann nur erreicht werden, wenn die Gesellschaftsordnung und damit der primäre Antrieb der Gesellschaft geändert wird. Jedoch ist es auch in einer individualistischen Gesellschaft notwendig, durch konkretes Handeln zu versuchen, das gesellschaftliche Bewusstsein zu lenken.

Natürlich sind wir als Linkjugend [solid] Berlin nicht in der Lage die Welt zu retten. Aber wir können eine Vorbildsfunktion einnehmen und zeigen, wie politische Arbeit und Organisation auch resourcenschonend gehen kann.